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Cellulite ist eine wahre Plage für viele Frauen, die sich eine tolle Bikinifigur wünschen. Das Internet ist voll mit Tipps und vielversprechenden Angeboten, aber was funktioniert eigentlich wirklich?

In diesem Artikel erfährst du, wie du mit 5 einfachen Maßnahmen dein Bindegewebe straffen und Cellulite wirksam bekämpfen kannst.

Wie entsteht Cellulite?

Cellulite entsteht durch eine unregelmäßige Verdickung des Fettgewebes und der Faszien in der Haut. Leider sind besonders bei Frauen die so entstandenen „Dellen“ besonders sichtbar, denn die weibliche Haut ist an manchen Stellen anders beschaffen, als die männliche.

Aus anatomischer Sicht macht es durchaus Sinn, denn so kann sie sich während einer Schwangerschaft leicht an die veränderte Körperform anpassen. Dazu kommen genetische Faktoren, die die Unregelmäßigkeiten in der Haut verstärken oder reduzieren können, und von Frau zu Frau unterschiedlich sind.

Die Illustration verdeutlicht den Unterschied zwischen normaler Haut und Cellulite.

Trotzdem ist das kein Grund, sich damit abzufinden und gleich die Flinte ins Korn zu werfen. Die gute Nachricht ist, dass die Haut stark auf viele Einflüsse reagiert, die den Effekt reduzieren oder verstärken können. Verstärkend wirken sich vor allem Toxine aus, die durch Rauchen, Alkohol, Fette oder Pestizide in der Nahrung aufgenommen werden. Weitere wichtige Faktoren sind Stress, Flüssigkeitsmangel und mangelnde Bewegung.

Es ist ein Teufelskreis. Viele Frauen geben auf, weil sie glauben, die Genetik sei der einzige Faktor und sie können sowieso nichts daran ändern. Mit dieser Einstellung wird gleichzeitig oft deutlich weniger auf einen gesunden Lebensstil geachtet und die Cellulite verschlimmert sich noch weiter.

Die Top 5 Cellulite-Killer

Wie können die negativen Einflüsse reduziert werden, sodass die Cellulite wieder verschwindet? Es gibt sehr viele Methoden, aber die folgenden fünf Punkte sind die wichtigsten.

1. Bindegewebe straffen mit der Faszienmassage

Die Stimulation der Faszien ist ein ausgesprochen wirksames Mittel, um deine Haut zu straffen und die Geschmeidigkeit zu verbessern. Durch das gezielte Training werden die Faszien stimuliert und frisches Kollagenausgeschüttet. Gleichzeitig werden Toxine abgebaut.

Es gibt viele Methoden, um die Faszien wirksam zu stimulieren. Du kannst beispielsweise mit Yoga oder Pilates sehr gute Ergebnisse erzielen. Auch eine Massage im Wellnesscenter kann Wunder wirken.

Leider fehlt es oft an Zeit und Geld, um auf diese Weise wirklich eine regelmäßige Stimulation aufrechtzuerhalten. Mit einer Massagerolle kannst du für wenig Geld jederzeit zu Hause trainieren und eine intensive Faszienmassage durchführen. Das Tolle dabei ist, dass sie nur wenig Geld kostet und eine Einheit nur etwa 10 Minuten dauert. Es gibt also keine Ausrede mehr, die Faszien zu vernachlässigen.

2. Auf eine gesunde Ernährung achten

Eine gesunde Ernährung spielt eine sehr wichtige Rolle. Zuckerhaltige Nahrung wie beispielsweise Softdrinks und Süßigkeiten solltest du nach Möglichkeit nur selten konsumieren.

Das bedeutet nicht, dass du fortan auf alles verzichten musst. Es geht um einen bewussten Umgang, bei dem du dir beispielsweise einen Tag in der Woche einplanst, an dem du naschen kannst, oder an dem du mit den Arbeitskollegen zum Imbiss um die Ecke gehst. Auf diese Weise freust du dich sogar viel mehr darauf und nimmst es viel bewusster wahr.

Auch die Qualität der Lebensmittel ist wichtig. Pestizidfreies Obst und Gemüse aus biologischem Anbau und nicht zu fettige und möglichst schonend gegarte Speisen begünstigen ein gesundes Hautbild.

Wenn dir Biolebensmittel zu teuer sind, achte auf jeden Fall darauf, Gemüse und Obst ordentlich mit warmen Wasser zu spülen, bevor du sie weiter verarbeitest.

3. Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen

Es klingt banal, aber je mehr Wasser du zu dir nimmst, desto mehr Giftstoffe werden aus deinem Körper transportiert. Dabei sollte es aber wirklich vorwiegend Wasser oder ungesüßter Tee sein, denn mit Süßgetränken oder Kaffee fügst du deinem Körper neben Wasser auch wieder neue Giftstoffe zu, sodass der gewünschte Effekt wieder aufgehoben wird.

Am besten stellst du dir immer eine Flasche in Griffnähe auf. Solltest du trotzdem vergessen, regelmäßig zu trinken, kannst du dir einen Wecker zur Erinnerung stellen. Auch ein Ritual kann helfen, wenn du dir beispielsweise angewöhnst, bei jedem Aufstehen zu trinken.

Ein weiterer positiver Effekt: Die Faszien speichern große Mengen an Wasser, sodass die Haut prall und straff aussieht.

4. Mit Sport den Stoffwechsel anregen

Zu den Top 5 Cellulite-Killern gehört natürlich auch der Sport. Beine und Po werden durch regelmäßiges Training, wie beispielsweise Jogging, Squats oder Treppensteigen hervorragend trainiert. Dazu braucht es nicht einmal eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio.

Die Durchblutung wird gefördert, und der Stoffwechsel wird angeregt. Toxine werden schneller abgebaut und die Fettzellen verkleinert. Das Bindegewebe wird deutlich gestrafft.

5. Stress ausgleichen

Mittlerweile ist bekannt, dass auch Stress eine negative Wirkung auf die Haut hat. In Labortests wurden Faszien im Reagenzglas Stresshormonen ausgesetzt, wodurch eine starke Verfilzung eingetreten ist.

Zugegeben: Stress lässt sich nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es daher, für einen effektiven Ausgleich zu sorgen. Sport hilft gegen Stress besonders gut. Die Aktivität sorgt für eine Ausschüttung von Glückshormonen und macht den Kopf wieder frei. Weitere positive Beispiele sind Meditation, Wellness, Hobbys und Aktivitäten im Freien.

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Fazit

Ein gesunder Lebenswandel, ausreichend Flüssigkeit, Sport und die Massage des Bindegewebes sind ein guter Garant dafür, die Cellulite dauerhaft in den Griff zu bekommen.

Es muss dabei nicht einmal besonders ins Geld gehen. Eine gesunde Ernährung ist gerade in Deutschland schon lange kein reiner Luxus mehr. Zum Joggen im Park braucht es nur ein paar vernünftige Laufschuhe und auch eine Massagerolle ist mit etwa 30 Euro Anschaffungswert ein günstiger Helfer.